Glaubenssätze – Glaube versetzt Berge!

Viele Erfahrungen, die wir im Leben machen, sind Ausdruck davon, was wir selbst mit unseren Gedanken erschaffen.

Wieweit unser Glaube, und unsere eigenen Gedanken unser Erleben bestimmen, zeigen uns z.B. “Placebo – Effekte”.

Placebos sind einer der wichtigsten wissenschaftlichen Beweise für unser enormes, mentales Potenzial. Sie beschreiben, wie wir rein durch positive Gedanken, einen realen, positiven Effekt auf unsere Gesundheit erhalten.

Aber nicht nur in unserer Gesundheit ist das ausschlaggebend, sondern in unserem gesamten Leben. Denn es verstecken sich überall auch destruktive Glaubenssätze, die uns das Leben unnötig schwer machen.

Nocebo - Effekt

Der „Nocebo – Effekt“ beschreibt, wie aus negativen Überzeugungen negative Ergebnisse entstehen. Das fängt bei Krankheit und endet bei Unzufriedenheit oder fehlendem  Erfolg. Ob es der pessimistische Verdacht auf Stau ist, oder die sich anbahnende Angst vor Rechnungen. Wir alle erschaffen, durch eine negative Haltung, eine negative Realität. Denn sobald eine Information in unserem Unterbewußtsein angekommen ist ( real oder vorgestellt ), beginnt sie in uns zu wirken und bildet mit der Zeit Wurzeln, es entstehen sogenannte Glaubenssätze, die unsere Realität formen.

Filterfunktion

Unsere Überzeugungen/Glaubenssätze halten uns oft in Lebensumständen gefangen, die wir als als frustrierend empfinden, denn das, woran wir glauben, wird mit der Zeit wie ein Gefängnis, das uns immer mehr daran hindert, neue Erfahrungen zu machen.

Dafür verantwortlich ist eine Filterfunktion in unserem Innersten, die dafür sorgt, dass wir nur das wahrnehmen, was wir bereits kennen.

Unser Unterbewusstsein möchte uns vor Reizüberflutung schützen und unser Überleben sichern, deshalb können wir nur einen kleinen Bruchteil bewusst wahrnehmen und die eigentliche Realität mit der Fülle an Informationen fließt direkt in unser Unterbewusstsein.

So können wir uns ganz auf eine Sache konzentrieren ohne das wir ständig abgelenkt sind. Anders gesagt: “Unser Unterbewusstsein entscheidet, was wir von der großen, weiten Welt wahrnehmen und was nicht”.

Dieser Filter ist vollkommen individuell, denn er setzt sich aus vergangen Erfahrungen und damit verbundenen Emotionen zusammen, die wiederum geprägt werden durch:

  • unsere Erziehung
  • Wissen/Unwissen
  • Bildung
  • Triebe
  • usw..

Wir können nur das wahrnehmen, was unseren Emotionen und/oder Erfahrungen aus der Vergangenheit entspricht.

Wenn wir glauben, wir können etwas bestimmtes nicht (Glaubenssatz), dann werden von unserem Filter nur Informationen in unser Bewusstsein hineingelassen, die diesem Glaubenssystem auch entsprechen. In etwa vergleichbar mit Anzeigen bekannter Onlineplattformen: “Käufer, die dies kauften, interessieren sich auch für jenes.” Alles andere wird nach 3 weiteren Kriterien aussortiert:

  • lebenswichtige Informationen
  • Informationen mit Neuheitswert
  • Informationen mit starkem emotionalem Inhalt

Sodass es uns nicht mehr möglich ist auch andere Ideen bzw Möglichkeiten wahrzunehmen. Wir halten unsere Glaubenssätze für die Realität, denn schließlich hält unser Filter nur nach Informationen ausschau, die genau das bestätigen bzw. diesen Kriterien entsprechen. Deswegen entgehen uns oft viele Chancen oder Gelegenheiten.

Wir sind nurmehr auf das Negative fokussiert und ordnen Misserfolge als Bestätigung unserer tief verwurzelten Befürchtungen und Ängste (Glaubenssätze) ein. Und fördern somit die selbsterfüllende Prophezeiung. Dadurch werden entsprechende Emotionen ausgelöst, die wiederum unser – (destruktives) – Glaubenssystem verstärken. Diese Emotionen haben ihre Auswirkungen auf unsere Wirklichkeit, denn Wirklichkeit ist immer das, was in uns wirkt.

“Krampfhaften positives Denken” jedoch führt eher selten zu einer wirklichen Veränderung oder gar zu Erfolg, denn unter der Oberfläche des “positiv Denkens” verstecken sich unsere Ängste, Zweifel und Blockaden. Die „positiven“ Suggestionen unseres Verstandes (z.B. „Ich kann das”, „ich werde reich“, „Ich bin es wert“ uvm..) bewältigen nicht die Zweifel („ich schaffe das nicht“, „ich bin es nicht wert“, „ich werde durch den großen Stress bald krank”), sondern können zu einer inneren Spaltung führen!

Wer also Dinge zum besseren ändern möchte, muss seinen Filter gezielt und regelmässig trainieren, sodass alle Möglichkeiten gesehen werden, die existieren.

 

 

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