Komfortzone – No risk – no fun!

Wenn es dir Angst macht, könnte es einen Versuch wert sein!

Unsere persönliche Komfortzone

Oder besser gesagt:  „Unsere kleine, persönliche Welt, in der wir uns sicher und wohlfühlen. Bestehend aus:

  • all unseren Gewohnheiten
  • all unseren Denkmustern
  • all unseren Glaubenssätzen
  • usw..

Also:

  • wie wir denken
  • wie wir mit Menschen umgehen
  • wie wir leben
  • unsere alltäglichen Aufgaben
  • unsere Werte
  • unsere Meinung
  • unser Verhalten
  • usw..

Jeder Mensch hat seine eigene, individuelle Komfortzone, denn bei jedem Menschen liegt die Schwelle, vom sicheren Gefühl zur Überwindung, woanders. Aber wir alle verlassen unser bequemes, sicheres Nest nur allzu ungern. Immerhin ist dort alles gewohnt und vertraut für uns. Viele Handgriffe geschehen, wie von selbst. Zum Beispiel:

  • der blinde Griff ins richtige Supermarktregal
  • Instrumente spielen
  • Autofahren
  • uvm..

Viele unserer Gewohnheiten, die wir uns mit der Zeit herangezüchtet haben, sind uns sogar mittlerweile ans Herz gewachsen. Meist können wir uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Doch sehr oft waren uns so manche Gewohnheiten oder auch Denkweisen zwar in der Vergangenheit nützlich, bringen uns aber heute nicht mehr weiter sondern blockieren uns.

Alles Neue jedoch ist fremd für uns und wirkt zunächst bedrohlich. Wir wissen nicht was auf uns zu kommt. Wir haben keine Kontrolle darüber. Die unbewußte Angst an Neuem zu scheitern, hält uns oft in Lebenssituationen gefangen, die wir als unangenehm empfinden.

Ein sehr gutes Beispiel dafür sind Frauen, die von ihrem Partner Gewalt erfahren, und es nicht schaffen sich von ihm zu trennen. In den meisten Fällen, haben diese Frauen bereits in ihrer Kindheit oder Jugend Gewalt erlebt. Sie schaffen es nicht ihre Komfortzone zu verlassen, weil sie glauben, dass sie Neuem ( vielleicht viel Bessserem) nicht gewachsen zu sein.

Doch persönlich wachsen können wir in unserem kleinen, gemütlichen Nest allerdings nicht, denn:

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!“, sagte bereits Henry Ford.

Ich wollte ja immer Veränderung, aber ohne Risiko und ohne Schmerz!

loslassen

Nur solange wir immer alles auf die gleiche Art und Weise tun, und immer auf die gleiche Art und Weise denken, können wir irgendwann nichts mehr dazu lernen und wir entwickeln uns nicht mehr weiter.

Alles, was wir können und wissen wird sozusagen zu unserer ganz individuellen Betriebsanleitung, die beschreibt: Wie unser Leben und unsere Persönlichkeit aussieht – also , wie wir funktionieren.  Es gibt  Menschen, bei denen wird das sogar regelrecht zum Gesetz, oder noch treffender gesagt zu einem Gefängnis, aus dem sie irgendwann gar nicht mehr herauskommen. Andere Meinungen oder andere Ideen können dann nur mehr extrem schwer oder gar nicht mehr angenommen werden werden.

komfortzone

Je größer unsere Komfortzone also ist, desto größer ist auch unsere Persönlichkeit!

Das Problem ist nur, dass die Welt um uns herum, sich weiterdreht und weiter verändert:

  • wir werden krank
  • verlieren den Job
  • unsere Kinder werden größer
  • wir werden älter
  • usw..

Wenn wir uns nicht mit der Welt verändern, wenn wir uns keine Ziele setzen, wenn wir nicht loslassen und unsere Komfortzone nie verlassen, dann bekommen wir vom Leben Probleme präsentiert.

Doch was hält uns davon ab, unseren goldenen Käfig zu verlassen?

Es ist die Angst. Ein Überlebensinstinkt aus Zeiten von Mammuth und Keule:

  • Angst zu Versagen – Gegen einen Säbelzahntiger zu verlieren, hätte unsere Kollegen am Lagerfeuer das Leben gekostet.
  • Angst vor Überanstrengung – Erst recht, wenn sie vorher einen Wettlauf hatten und somit nicht mal mehr die Energie zum davon laufen hatten.
  • Angst vor Zurückweisung sozialer Kontakte – Genauso wenig Chance hatten sie in einem Kampf alleine.

Fazit

Wer also noch immer am Lagerfeuer sitzt mit einer Keule in der Hand und auf Ressourcen acht gibt, um wilde Tiere besiegen zu können, der muss es auch heute noch jedem Recht machen, um nicht alleine gegen das wilde Tier kämpfen zu müssen.

angst

Erst wenn wir uns neuen Aufgaben und Herausforderungen stellen, wenn wir uns anstrengen müssen und/oder überwinden, weil wir Angst spüren:

  1. Die Angst zu versagen.
  2. Die Angst überfordert zu sein.
  3. Die Angst nicht gemocht zu werden.

Dann sind wir dabei unsere Komfortzone zu verlassen und kommen in die Wachstumszone. Um persönlich zu wachsen, müssen wir uns neuen Aufgaben stellen, um neue Erfahrungen zu machen. Ziele erreichen und Probleme lösen können.

Das nennt man dann lernen !!!

komfortzone verlassen

no risk - no fun 🙂

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